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NEUER ZVEH-RAHMENVERTRAG – ENTLASTUNG FÜR INNUNGSBETRIEBE

Am 25. Juli 2016 traten die neuen Rücknahmepflichten (1:1 und 0:1 Rücknahme) für Einzelhändler und Online-Händler mit einer Verkaufsfläche ab 400 qm in Kraft.

Da auch E-Handwerksbetriebe von den gesetzlichen Rücknahmepflichten betroffen sein können oder durch die freiwillige Rücknahme von Elektroaltgeräte den Anzeige- und Meldepflichten gegenüber der Stiftung Elektro Altgeräte Register (Stiftung EAR) unterliegen, hat der ZVEH eine Rahmenvereinbarung zu Sonderkonditionen mit einem namhaften Dienstleistungsunternehmen („take-e-way“) auf dem Gebiet der Elektroaltgeräterücknahme und des Recyclings geschlossen.

Das Angebot von take-e-way richtet sich ausschließlich an Innungsbetriebe und trägt zur Entlastung hinsichtlich der neuen gesetzlichen bürokratischen Pflichten des ElektroG bei.

Weiterführende Informationen zu den Konditionen und dem Ablauf der Beauftragung von take-e-way sind in der ZVEH-Info zusammengefasst, die im geschlossenen Bereich abrufbar ist.

 

Gelungene gemeinsame Lossprechung!

Gelungene gemeinsame Lossprechung Elektroinnung Bonn Rhein Sieg
Gelungene gemeinsame Lossprechung Elektroinnung Bonn Rhein Sieg Bild 2

Zum 6.Mal veranstalteten die Innung Sanitär-Heizung-Lüftung und die Innung für Elektrotechnik Bonn • Rhein-Sieg eine gemeinsame Lossprechung ihrer Gewerke in einem festlichen Rahmen. 480 neue Gesellen, Eltern, Freunde und Freundinnen, Betriebe und Ehrengäste hatten den Weg zur Rhein-Sieg-Halle in Siegburg gefunden, im das Ereignis gebührend zu feiern. Nach der Begrüßung durch die Innungsobermeister Guido Odenthal und Martin Böhm überbrachte die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Siegburg, Susanne Haase-Mühlbauer das Grußwort ihrer Heimatstadt. Sie erinnerte augenzwinkernd die jungen Gesellen an den biblischen Urspruch des Wortes „Lossprechung“: die ehemaligen Lehrlinge seien jetzt frei von Fehlern und Sünden! Die stellvertretende Landrätin des Rhein-Sieg-Kreises Nothburga Kunert stellte die Bedeutung der beiden Handwerke für die Verbraucher in der Region heraus. Der Schulleiter des Heinrich-Hertzt-Europakollegs Bonn, Markus Klasmeier betonte stellvertretend für seine Kollegen Günter Schmidt vom Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg und dem Carl-Reuther-Berufskolleg, Günther Au, dass nach der Ausbildung nun die Gesellen selbständig und eigenverantwortlich in ihren Betrieben arbeiten würden und mahnte die Notwendigkeit der kontinuierlichen Weiterbildung an.

Nach den Grußworten führte Paul Dobelke durch das weitere Programm und startete mit der Ehrung der Prüfungsbesten. Die Anlagenmechaniker für Sanitär-,Heizung- und Klimatechnik Robert Maximilian Stein, Johannes Schneider und Klaus Müller erhielten eine besondere Ehrung aus den Händen des Prüfungsausschussvorsitzenden Jakob Heinz Klein und Obermeister Odenthal. Die besten Elektrotoniker konnten sich über eine Ehrung durch den Prüfungsausschussvorsitzenden Günther Harzen und den Obermeister Böhm freuen. Die daran anschließende Überreichung der Gesellenbriefe an alle anderen jungen Gesellen wurde durch einen stimmungsvollen Auftritt einer Showtanz-Gruppe der Fauth Dance Company umrahmt.

Auch nach dem gemeinsamen Abendessen blieben viele Gäste im Saal, um den gelungenen Abend mit interessanten Gesprächen ausklingen zu lassen.

 

 

Studie: Stromverbrauch wird weiter ansteigen

Bei steigendem Strombedarf muss auch mehr Energie aus erneuerbaren Quellen Verwendung finden.

Die Energiewende im Wärme- und Verkehrssektor lässt den Stromverbrauch steigen – dies besagt eine Studie des Fraunhofer Instituts für Windenergie- und Energiesystemtechnik im Auftrag der „Agora Energiewende“.

Die Experten prognostizieren: Damit Deutschland seine nationalen und europäischen Klimaschutzziele erreichen kann, wird es womöglich notwendig sein, einen rund 20-prozentigen Anstieg des Stromverbrauchs bis 2050 zu akzeptieren.

Dies wiederum steht nicht im Einklang mit den bisherigen Energiewendezielen der Bundesregierung. Sie sehen eine Senkung des Stromverbrauchs bis 2020 um 10 Prozent und bis 2050 um 25 Prozent im Vergleich zum Jahr 2008 vor. „Wir haben in der Vergangenheit bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass Strom die Energie der Zukunft ist. Die Energiewende ist elektrisch, dies muss auch die Regierung im Energiewendeprogramm nachvollziehen“, sagt ZVEH-Hauptgeschäftsführer Ingolf Jakobi.

Warum es zu einem höheren Stromverbrauch kommen könnte, macht die Studie vor allem an zwei Faktoren fest: Zum einen verzeichnet die Dämmung von Gebäuden längst nicht solche Fortschritte, wie es in vielen Klimaschutzszenarien bisher angenommen wird. Demnach gibt es nach wie vor einen hohen Bedarf an Wärmeenergie, der im Wesentlichen über Strom aus erneuerbaren Energien abgedeckt werden wird, da er sich klimafreundlich gewinnen und mit Wärmepumpen effizient zum Heizen nutzen lässt.

Zum anderen wird auch die Nachfrage nach Elektroautos den Strombedarf erhöhen – insbesondere dann, wenn Biomasse aufgrund von Nutzungskonkurrenzen ein knapperes Gut sein wird, als dies viele Szenarien aktuell annehmen. Dies führt zu einem höheren Stromeinsatz im Verkehr.

Um diesem zunehmenden Bedarf gerecht zu werden, sind laut Agora Energiewende, einer Initiative der Stiftung Mercator und der European Climate Foundation, mehr Erneuerbare-Energien-Anlagen nötig als bisher geplant. Der im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) angestrebte jährliche Zubau von 2,5 Gigawatt Wind und Solaranlagen wird laut der Studie nicht ausreichen.

Die Agora Energiewende mahnt, dass Energieeffizienz im Stromsektor oberste Priorität bleiben muss. Der Ausbau der erneuerbaren Energien müsse aber mit der wachsenden Bedeutung von Strom auch in den Bereichen Wärme und Verkehr mithalten. Künftige Energieszenarien und EEG-Ausbaukorridore sollten das berücksichtigen. Dies unterstützt auch Jakobi: „Stromanwendungen dürfen nicht weiter grundlos an den Pranger gestellt werden, beispielsweise im Wärmebereich. Schon jetzt steht fest, dass Raum- und Brauchwassererwärmung gerade mit Strom effizient funktioniert. Denn keine andere Technologie entwickelt sich so rasant. Über den steigenden Anteil erneuerbarer Energien wird zudem Wärme und jede andere Stromanwendung immer grüner.“

 

 

Kampf gegen Defizite im Mängelrecht

Kampf gegen Defizite im Mängelrecht

Handwerker sind auf faire Regelungen angewiesen, wenn fehlerhafte Produkte ausgetauscht werden müssen.

 

Lücken im Gewährleistungsrecht gehen aktuell zu Lasten von Handwerksbetrieben. Der ZVEH setzt sich daher für eine zügige Reform der gesetzlichen Regelungen ein und unterstützt Innungsmitglieder parallel über Haftungsübernahmevereinbarungen.

Obwohl sich die Regierungsparteien im Koalitionsvertrag darauf verständigt haben, das Gewährleistungsrecht handwerksfreundlicher zu gestalten, lässt eine entsprechende Reform weiter auf sich warten. Für die E-Handwerke ist diese Situation unbefriedigend. Sie haben oft mit belastenden Folgen der Abwicklung von Mängelfällen zu kämpfen, für die sie nicht verantwortlich sind: Wenn sie ein zugeliefertes Produkt verarbeiten, das unerkannt fehlerhaft ist, müssen sie es ausbauen und durch ein neues Produkt ersetzen, ohne einen Erstattungsanspruch gegen den Lieferanten zu haben.

Im engen Schulterschluss mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) setzt sich der ZVEH daher schon seit Jahren für eine Änderung des gesetzlichen Rahmens ein. In den aktuellen politischen Diskussionen deutet nun vieles darauf hin, dass diese Änderungen mit einer Neuerarbeitung des Bauvertragsrechts verknüpft werden sollen. Außerdem ist angedacht, dem Lieferanten die Möglichkeit zu geben, eine neugestaltete erweiterte Haftung über Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) wieder auszuschließen. Alexander Neuhäuser, ZVEH-Geschäftsführer Recht und Wirtschaft, sagt: „Sofern die Regelungen nicht AGB-fest sind, hilft es den Handwerksbetrieben nicht weiter. Die Lieferanten würden zur eigenen Absicherung regelmäßig entsprechende Klauseln in die Verträge einbauen. Auch eine Verknüpfung der Gewährleistungsrechtsreform mit dem Bauvertragsrecht ist abzulehnen. Unsere Unternehmen erbringen nicht nur Bauleistungen – sie benötigen faire Lösungen für alle ihre Tätigkeiten. Zudem würden durch die Verknüpfung inakzeptable weitere Verzögerungen auftreten.“

Zur Intensivierung der Interessenvertretung hat der ZVEH den Landesinnungsverbänden nun ein Musterschreiben zur Verfügung gestellt, in dem auf die Defizite der aktuellen Situation hingewiesen wird. Das Schreiben kann genutzt werden, um auf regionaler Ebene den Kontakt zu den politischen Entscheidern und Meinungsbildnern aufzunehmen und für eine Verbesserung des gesetzlichen Rahmens im Sinne der E-Handwerke einzutreten.

Unabhängig von den Entwicklungen auf der gesetzlichen Ebene hilft der ZVEH den Innungsbetrieben schon jetzt, indem der Verband mit Herstellern so genannte Haftungsübernahmevereinbarungen (HÜV) abschließt. Darin verpflichtet sich der Hersteller, künftig Kosten zu übernehmen, die entstehen, wenn ein E-Handwerks-Innungsbetrieb ein ab Werk fehlerhaftes Produkt einbaut. Jüngster Partner einer entsprechenden HÜV, über die aktuell auch Fachmagazine wie das Deutsche Handwerksblatt berichten, ist die Firma Busch-Jaeger. Weitere Partner sollen folgen. Neuhäuser sagt: „HÜV sind wichtige Instrumente, um die gesetzlichen Defizite zu kompensieren. Nichtsdestotrotz setzen wir uns weiterhin mit Nachdruck dafür ein, dass die bestehende Gesetzeslücke im Mängelgewährleistungsrecht möglichst bald geschlossen wird.“

 

 

 

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Info-Video

 

Neue Energielabel für Raumheizgeräte und Warmwasserbereiter

Auf Kühlschränken oder Waschmaschinen ist es bereits ein vertrauter Anblick, ab 26. September 2015 wird es nun auch für Raumheizgeräte und Warmwasserbereiter eingeführt: das Energielabel.

Link zum Download

 

 

 

 

Neue ZVEH-Broschüre

Zahlen, Daten und Fakten zum ZVEH, inklusive vier Seiten über das neue Führungsteam.

Der Flyer zum Download:

http://www.zveh.de/aktuelles.html

Informationen „Flüchtlinge in der Berufsausbildung“

Flüchtlinge in der Berufsausbildung

ZDH und BMI liefern Infos zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt.

Der Flyer zum Download:

http://www.zveh.de/aktuelles.html

Zusatzkosten und Parallelstrukturen vermeiden

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