Aktuelles

Den Durchlauferhitzer auszutauschen, lohnt doppelt!

Prämie soll Austausch von Altgeräten fördern.

Es gibt gute Gründe, einen veralteten Durchlauferhitzer zu ersetzen. Denn bei der Trinkwassererwärmung lassen sich mit einem modernen Gerät nicht nur 20 Prozent Energie einsparen. Wer sich jetzt für einen Austausch entscheidet, kann zudem 100 Euro Förderprämie in Anspruch nehmen, die die Gesellschaft für Energiedienstleistung GmbH & Co. KG (GED) in einem zweiten Aufruf seit Anfang November 2019 zur Verfügung stellt.

Die Förderung ist Teil des Programms „STEP up!“ (STromEffizienzPotentiale nutzen!) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi). Sie umfasst insgesamt 4.000 Geräte und läuft solange, bis diese Zahl erreicht ist, maximal jedoch bis Ende 2021. Voraussetzung, um die Prämie von 100 Euro in Anspruch nehmen zu können, ist, dass der Austausch von einem Elektrofachbetrieb ausgeführt, dass die Handwerkerrechnung eingereicht und die sachgemäße Entsorgung des Altgeräts dokumentiert wird.

Qualifizierte Elektrofachbetriebe aus der Innung finden Sie hier www.elektrobetrieb-finden.de

 



 

Wenn sich die Wohnsituation ändert: Vorausschauende Planung der Elektroinstallation sorgt für Flexibilität

Veränderte Lebensumstände ändern Bedürfnisse und Wünsche / Sinnvolle Planung statt teures Nachrüsten

In welchem Zimmer benötige ich wie viele Steckdosen für welche Geräte? Wo sollten Leuchtenauslässe und Lichtschalter platziert werden? Wer ein Haus baut oder ein be-stehendes umfassend saniert, geht bei der Planung der Elektroinstallation möglichst weit ins Detail, damit eine optimale Nutzung gewährleistet ist. „Dabei sollte man aber nicht in der nahen Zukunft verharren“, rät Andreas Habermehl vom Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH). „Lebensumstän-de ändern sich – und mit ihnen die Anforderungen an die elektrische Ausstattung.“ Steckdosen, Stromkreise, Netzwerkanschlüsse und Zählerschrankplätze sind idealer-weise so konzipiert, dass sie die reibungslose Umnutzung von Wohnräumen erlauben. Bei der vorausschauenden Planung hilft der Elektroinnungsfachbetrieb.

Mit der richtigen Planung für die Zukunft gerüstet
Anlässe für eine Raum-Umnutzung gibt es viele. Beispielsweise ziehen die Kinder in die erste eigene Wohnung und man möchte das Kinderzimmer in ein Büro umwandeln, der Partykeller soll zum Fitnessraum werden oder man vermietet gar eine komplette Etage, weil man nicht mehr so viel Platz benötigt. Dabei wird es auch immer wichtiger, dass in allen Räumen eine schnelle und stabile Internetverbindung vorhanden ist. Oft ändern sich mit voranschreitendem Alter auch die Ansprüche und Bedürfnisse. Vielleicht ist dann eine automatisierte Rollladensteuerung gewünscht, die Bewohner wollen nach einiger Zeit ein Smart-Home-System installieren oder es steht die Anschaffung eines E-Autos an? „Eine gut geplante Elektrotechnik stellt die Weichen für eine flexible Zukunft“, stellt Andreas Habermehl fest. „Nur so lassen sich kostspielige Nachrüstungen vermeiden.“

Hilfreiche Orientierung für eine vorausschauende Planung einer modernen, sicheren Elektroinstallation bietet die Broschüre „Raumplaner“ der Initiative Elektro+, die kostenfrei unter www.elektro-plus.com/downloads/auswahl?did=137 download-bar ist. Diese Broschüre definiert Standards der Elektroinstallation auf Basis der Richtlinie RAL-RG 678 des Deutschen Instituts für Gütesicherung und Kennzeichnung in drei Ausstattungsstufen. Hinzu kommen drei sogenannte „plus“-Ausstattungsstufen; sie legen die technischen Voraussetzungen dafür fest, die einzelnen elektrischen Funktionen miteinander vernetzen zu können. Die Richtlinie nennt für jede Ausstattungsstufe und jeden Raum die sinnvolle Anzahl an Steckdosen, Schaltern und Kommunikationsanschlüssen.

An Leerrohre und Reserveplätze im Zählerschrank denken
Auch das Verlegen von Leerrohren sollten Bauherren und Sanierer in Betracht ziehen: „Dann hat man später keine Probleme beim Austausch von alten Leitungen sowie beim Verlegen zusätzlicher Leitungen und weiterer Anschlüsse“, erklärt Andreas Habermehl. Zu einer zukunftssicheren Planung gehören zudem Reserveplätze im Zählerschrank: für den Fall, dass später vielleicht eine Etage des Hauses vermietet werden soll und ein eigener Stromzähler benötigt wird, oder für Nachrüstungen von zum Beispiel einer Erzeugungsanlage oder einer Ladestation für das E-Auto. Ebenso sind für den Einbau intelligenter Messsysteme Kommunikationsmöglichkeiten erforderlich, die Platz im Zählerschrank benötigen.

Neben einer ersten Orientierung an der RAL-Richtlinie sollten sich Interessierte für die ausführliche Beratung und Planung an einen Fachhandwerker wenden. Qualifizierte Innungsfachbetriebe in der Nähe lassen sich hier finden.








Info-Video

 

Neue Energielabel für Raumheizgeräte und Warmwasserbereiter

Auf Kühlschränken oder Waschmaschinen ist es bereits ein vertrauter Anblick, ab 26. September 2015 wird es nun auch für Raumheizgeräte und Warmwasserbereiter eingeführt: das Energielabel.

Link zum Download

 

 

 

Neue ZVEH-Broschüre

Zahlen, Daten und Fakten zum ZVEH, inklusive vier Seiten über das neue Führungsteam.

Der Flyer zum Download:

http://www.zveh.de/aktuelles.html

Informationen „Flüchtlinge in der Berufsausbildung“

ZDH und BMI liefern Infos zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt.

Der Flyer zum Download:

http://www.zveh.de/aktuelles.html

Zusatzkosten und Parallelstrukturen vermeiden

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Corona: Epidemie – Pandemie? Wichtige Infos

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