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27.06.2022

Energiedialog in Offenburg

Am 22. Juni machte der vom Land geförderte Energiedialog in der Ortenau Halt.

Bild: FV EIT BW

Die Elektro-Innung Mittelbaden begrüßte Unternehmer aus verschiedenen Ausbaugewerken sowie Vertreter aus der Energieversorgung, der Stadt und des Landkreises.

Aufgrund der geopolitischen Lage gewinnen die Nutzung von Sonnen- und Windenergie, der Umbau zur Elektromobilität und das Heizen ohne fossile Brennstoffe nochmals mehr an Bedeutung. Das Klimaschutzgesetz in Baden-Württemberg mit der eingeführten Photovoltaikanlagenpflicht und das Osterpaket der Bundesregierung stellen Ausbaugewerke, Kommunen und Energieversorger vor zusätzliche Herausforderungen. Wie diese in der Region bewältigt werden können, war das Leitthema des Energiedialogs in der Offenburger Gewerbeakademie.

Die Energiewende gemeinsam umsetzen
„Wir wollen unterstreichen, dass wir uns den hohen Anforderungen der Energiewende nur gemeinsam und gut vernetzt stellen können“ betonte Obermeisterin Ganz und bekam sogleich Unterstützung der regionalen Energieagentur und Energieversorger. Gerade in der Ortenau seien die beteiligten Akteure bereits in gutem Kontakt. Dennoch soll der konstruktive Austausch im Rahmen weiterer Energiedialoge in der Region fortgesetzt werden.

Zu viele bürokratische Hemmnisse
Klar sei aber auch, dass beim Volumen der anstehenden Maßnahmen nicht alles glatt laufe, waren sich die Handwerksvertreter/innen aus Elektro, SHK und Dachdecker einig. So gäbe es weiterhin zu viele bürokratische Hemmnisse, die den Ausbau der Energiewende bremsten. Elektrounternehmer Alfred Veith aus Bühl verdeutlichte: „Wir sind leistungsfähig und für den immens wichtigen Ausbau der Photovoltaik bereit. Wenn wir die anspruchsvollen Ziele erreichen möchten, muss uns die Politik beim Bürokratieabbau und der Fachkräftefrage auch aktiv unterstützen“, so das Vorstandsmitglied im Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg.

Energiedialoge - Ein Projekt für die Regionen+
Ziel der vom Land Baden-Württemberg geförderten Energiedialoge ist es daher, die konkreten Anforderungen der Energiewende aus Sicht der regionalen Partner zu beleuchten sowie Erfolgsbedingungen und Hindernisse zu identifizieren. Zudem sollen praktische Lösungsansätze und Konzepte entwickelt werden, um die Wertschöpfung in der Region zu halten und damit auch die Finanzkraft der Kommunen und Landkreise zu stärken.

Projektförderung durch das Land
Im Rahmen des Projekts Energiedialog sind in diesem Jahr landesweit bis zu 30 Veranstaltungen in den Regionen geplant. Das Projekt Energiedialog wird aus Landesmitteln finanziert, die der baden-württembergische Landtag beschlossen hat. Als Projektpartner führt der Fachverband Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg die Veranstaltungen über seine Tochtergesellschaft FEU durch. Regionale Partner sind die Elektro- und SHK-Innungen sowie die Kreishandwerkerschaften.

Ansprechpartner

Berater Bildung / Unternehmensführung
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